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Aktuelles aus dem
Johannesbund e.V.:
DER RUFER
Berichte und
Nachrichten aus dem Johannesbund
„Der Rufer",
gegründet 1921 von Pater Johannes Maria Haw in Leutesdorf am
Rhein als „Blätter zur Verinnerlichung und zur Weckung des
apostolischen Geistes in den Nöten der Gegenwart" und
„Zeitschrift der Exerzitienbewegungen Deutschlands", erscheint
im 78. Jahrgang. Seit Juni 2002 wird er als Zeitschrift mit
„Berichten und Nachrichten aus dem Johannesbund" von der
Zentralstelle des Johannesbundes e.V., D-56599 Leutesdorf,
zweimal jährlich herausgegeben.
Am
24.06.2010 ist die neue Ausgabe Nr. 1 - Juni 2010 erschienen.
Sie können
den Rufer kostenlos unter
Tel.: 0 26
31 / 9 76 - 112
Fax: 0 26 31 / 9 76 - 250
oder per email:
zentrale[at]johannesbund.de
anfordern.

Aus dem Inhalt:
LEITGEDANKE
Unbequeme Mahner - die besondere Stellung Johannes des Täufers
BERICHTE
Beziehungen Pater Haws zu Johannes dem Täufer / Der Täufer als
Patron / Johannes der Täufer in der Kunst (mit farbigen Abbildungen)
AUS DEM GEMEINSCHAFTEN
4 Goldprofessen / Nachrufe / Indische Patres - Seelsorge in den
Bistümern Mainz und Trier
NACHRICHTEN
Häuser des Johannesbundes im In- und Ausland, die Johannes den
Täufer zum Patron haben
KSM - Katholische Schriften-Mission
Herausgegebene Bücher vom Johannesbund
Johannes-Haw-Dauerausstellung
im Kulturzentrum Niederprümer Hof der Stadt Schweich
Andenken an "vergessenen" Priester
Pater Johannes Maria
Haw, 1871 in Schweich an der Mosel geboren und 1949 in Leutesdorf
am Rhein gestorben, ist in erster Linie als Gründer des
Johannesbundes und seiner Missionswerke bekannt, wie die von ihm in
den 1920er Jahren ins Leben gerufene KSM - Katholische
Schriftenmission, bald Deutschlands führender
Kleinschriftenvertrieb und gutgeheißen von der Fuldaer
Bischofskonferenz 1927, die noch heute in Leutesdorf arbeitet.
Im Bistum Trier
hat man ihn fast nur noch dort in Erinnerung, wo er als Kaplan
und Pfarrer einst Dienst versah, wie zum Beispiel in Koblenz,
Holz bei Saarbrücken, Wintersdorf an der Sauer und Trier.
Seit Mitte der
1980er Jahre besteht schon die „Johannes-Haw-Ausstellung“ in
Schweich, aber so richtig ins Gedächtnis gerückt war dadurch
Pater Haw nicht. Und so war es auch an der Zeit, nach
zweieinhalb Jahrzehnten das Ausstellungsgut neu zu ordnen und zu
beschreiben.
So konnte
anlässlich des Festes „25 Jahre Stadt Schweich“ zu den
Pfingstagen 2009 die „Johannes-Haw-Ausstellung“ nach
Renovierungsarbeiten im Kulturzentrum der Stadt Schweich wieder
eröffnet werden. Stadtbürgermeister Vitus Blang hielt die
Eröffnungsrede und die anschließende Einsegnung nahm Pfarrer
Edwin Prim, Schweich, vor.
Mit annähernd 200
Fotos, Dokumenten, alten Kleinschriften und neuzeitlichen
Schautafeln wird gezeigt, welche Leistung dieser „vergessene“
Priester vollbracht hat. So soll er in der Zukunft besser von
der Öffentlichkeit wahrgenommen werden, wofür auch äußerst
zeitnahe Unternehmungen des Johannesbundes sprechen. In Text und
Bild werden auf die sozial-karitativen Einrichtungen des
Johannesbundes hingewiesen, wie sie heute in mehreren deutschen
Städten arbeiten. Reichhaltiges Informationsmaterial liegt aus
und kann kostenlos mitgenommen werden, wie auch der Zutritt frei
ist.
Öffnungszeiten:
Dienstag 14-16 Uhr, Sonntag 15-17 Uhr und nach Vereinbarung.
Weitere Auskunft erteilt
Tourist-Information der Stadt Schweich,
Tel. 0 65 02 / 9 33 80
Fotos:

Sylvia und Erich Schneider, Ortsbürgermeister von Leutesdorf,
mit Sr. Veena
Punnackapallil, Generaloberin der Johannesschwestern

Die Verwandten von Pater Haw: Johanna Britten (v.l.), Josef
Britten (h.r.)
und Hiltrud Schönhofen (v.r.) am Kulturzentrum Niederprümer Hof

P. Johannes Ambach MSJ, Postulator im
Seligsprechungsverfahren für P. Johannes
Maria Haw, mit P. Augustinus Molzberger MSJ, Generalsuperior der
Johannesmissionare
und Direktor des Johannesbundes

Ausstellungsraum

Ausstellungsraum

Ausstellungsraum

Kulturzentrum Niederprümer Hof, auch Sitz
der Stefan-Andres-Gesellschaft Schweich
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