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Johannesschwestern von Maria Königin

Die Johannesschwestern in Portugal

Die Johannesschwestern in Portugal unterhalten und betreuen seit 1956 verschiedene Einrichtungen.

Casa da Rainha do Mundo in Gouveia
Seit 1956 sind Johannesschwestern in Gouveia für den Verlag und in der Buchbinderei tätig. Darüber hinaus übernahmen sie die Sorge für die Armenküche und waren im Kindergarten tätig. Auch die Gefangenenseelsorge oblag ihnen sowie Aufgaben in der Pfarrkatechese. 1962 wurde ein Mädechenwohnheim errichtet, das heute auch als offene Exerzitien- und Bildungsstätte genutzt wird.

Heute ist die Casa da Rainha do Provinz-haus der Provinz Portugal.

Malhada- Sorda

Im kleinen Ort Malhada- Sorda betreuen die Johannesschwestern seit 1959 einen Kindergarten. Mit einem kleinen Internat für Kinder von Emigranten und einem Altenheim kamen weitere Aufgaben hinzu.

Loriga
In Loriga, einem Industrieort inmitten der Serra da Estrela, etwa 35 Kilometer von Gouveia entfernt, sind seit 1962 Johannesschwestern tätig. Sie betreuen Kinder in Kinderkrippe, Kindergarten und Hort. Im Laufe der Zeit ist noch die Sozialarbeit und die Krankenpflege
hinzugekommen sowie katecheticher Unter-richt und Hilfe bei den Hausaufgaben der älteren Kinder.

"Casa de dia" Viseu
Viseu ist Distrikthauptstadt und Bischofssitz. In dieser Stadt haben die Johannesschwestern seit 1976 Aufgaben im Bereich der Sozialarbeit übernommen. Seit 1982 betreuen sie unter anderem alte Menschen in einer Altentagesstätte.

"A Nossa Casa", Gouveia
Nachdem die ersten portugiesischen Schwestern ihre Ausbildung erhalten hatten, übernahmen die Johannesschwestern 1966 das Patronat der Dona Zulmira Belino, „A Nossa Casa“. Die Kommunität im Haus „A Nossa Casa“ in Gouveia unterhält einen Kindergarten, in dem Kinder im Alter von zweieinhalb bis sechs Jahren, ihrem Alter entsprechend in drei Guppen eingeteilt, betreut werden. Sie kommen aus allen Bevölkerungsschichten.

In einem weiteren Haus, dem Patronat, werden hauptsächlich Schulkinder nach der Schule betreut. Sie können hier unter Aufsicht ihre Hausaufgaben machen und in den Interessengruppen ihre Freizeit gestalten. In der Ferienzeit kommen hauptsächlich Studenten der Oberschule in die Einrichtung. Die Mädchen können ko-chen, nähen, sticken oder sonstige Handarbeiten erlernen. Unterricht in gutem Benehmen, in Hauskrankenpflege und Erste Hilfe gehören ebenfalls zum Programm, ferner Geselligkeit und gemeinsame kulturelle Angebote.

Pedrogao
18 Kilometer von Fatima entfernt liegt Pedrogao, ein Ort im Gebirge, wo die Johannesschwestern seit dem 3.Oktober 1983 eine kleine Gemeinschaft unterhalten. Sie leben und wirken hier ganz einfach, wie die Menschen um sie herum. Die Schwestern betreuen Kinder im Kindergarten des Pfarrzentrums. Sie kochen für die Kinder, die mittags in der Einrichtung bleiben, die Schulkinder machen unter ihrer Aufsicht Hausaufgaben. Ferner erledigen die Schwestern die Buchhaltung des Pfarrzentrums und besuchen Kranke.

Die Pfarrei umfasst vier Pfarrgemeinden. Deshalb werden die Schwestern sehr stark an der pastoralen Arbeit beteiligt, besonders an der Gestaltung von Gottesdiensten. Sie engagieren sich auch im Erteilen von Katechismusunterricht für Kinder und junge Leute. Denen, die es wünschen, bringen sie die heilige Kommunion.

Vielfältige Aufgaben, bei denen die Schwestern Zeugnis für ihren Glauben in den Gemeinden ablegen.

A nossa Casa

 
   
 
 
Johannesbund e.V., Postfach 40, 56599 Leutesdorf