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Johannesschwestern von Maria Königin

Gemeinschaft im Wandel der Zeit

Generaloberinnen

  Mutter Maria Gertrud Thomé, geboren 1890 in Belgien, gestorben 1961, war von 1928 bis 1946 die erste Generaloberin.

Sie war maßgeblich am Aufbau der Kongregation der Johannesschwestern beteiligt.

Der Zweite Weltkrieg fiel in ihre Amtszeit. Sie hat es verstanden in dieser schweren Zeit, den Schwestern immer wieder Mut zu machen und den schwierigen Neubeginn in Angriff zu nehmen.

     
  Mutter Maria Ignatia Weßkamp , geboren 1898 in Essen, gestorben 1984 löste Mutter Maria Gertrud 1946 im Amt ab.

Nach ihrem Eintritt entschied sie sich für das Leben in der Klausur der Anbetungsschwestern, in die sie nach dem Ende der Amtszeit zurückging.

In die Amtszeit von Mutter Maria Ignatia fiel der Beginn in Portugal.
     
 

Mutter Maria Stephana Ostendorf, geboren 1905 in Reasfeld, gestorben 1970 war Generaloberin von 1958 bis 1970.

Sie wagte den Blick über Europa hinaus nach Indien und bereitete die Gründungen im Mosambik vor. Unter ihrer Leitung kamen die ersten Inderinnen nach Deutschland, um später als Johannesschwestern nach Indien zurückzukehren und dort zu wirken.

Heute ist die indische Provinz ein starker Pfeiler der Kongregation. Während ihrer Zeit als verpflichtet wurden ein.

Während ihrer Zeit als Seelsorgehelferin in Berlin setzte sie sich für verfolgte Juden und für Ausländer, die zu Zwangsarbeit verpflichtet wurden, ein.

     
  Mutter Maria Norberta Hennewig, Theologin, geboren 1909 in Schembeck/ Westfalen, gestorben 1989, wurde 1970 zur Generaloberin gewählt.

Ihre Amtszeit dauerte bis 1982. Sie ist als eine der ersten Schwestern 1956 mit nach Portugal gegangen und war dort maßgeblich am Aufbau beteiligt.

In Ihre Amtszeit fiel der Ausbau der Gemeinschaften in Mosambik
     
 

Mutter Siena Peteler, Sozialarbeiterin, Gemeindereferentin, geboren 1926 in Essendorf/Ulm war Generaloberin von 1982 bis 1994.

In ihrer Amtszeit begann die intensive Auseinandersetzung mit der Überalterung der Gemeinschaft in Deutschland.

Das Loslassen und der kreative Umgang mit dem Prozess des Alterns standen im Mittelpunkt ihrer Amtszeit.

     
 

Sr. Lutgardis Pauwelyn, Studienrätin, geboren 1929 in Belgien, ist Generaloberin seit 1994.

Sie lebte fast 25 Jahre in Indien und hat die indische Provinz mit aufgebaut. Reich an Erfahrungen kehrte sie nach der Wahl zur Generaloberin 1994 nach Deutschland zurück.

Unter ihrer Leitung wurde die Kongregation in drei Provinzen unterteilt, um den Bedürfnissen und Anforderungen in den verschiedenen Ländern besser gerecht werden zu können. Die Gründung in Montenegro, ein Wagnis im Osten Europas, fand unter ihrer Leitung statt.

 

 
 
 
Johannesbund e.V., Hauptstr. 108, 56599 Leutesdorf